8 Tage Korsika und Sardinien

2018 war es die Neugierde, wie denn ein Kebab in Istanbul so schmeckt, der uns einen Trip in die Türkei machen lies. 2019 war nun die Frage: „Wie schmeckt denn der Espresso auf Korsika und Sardinien so?“ Ungefähr 1500 Kilometer und 8 Tage später, hatten wir unsere Antwort gefunden.

© William Peretti 

Sardinien

Das Wetter war durch den langen Frühling insgesamt eher mässig, vor allem an der Ostküste Sardiniens mit der berüchtigten SS125 und dem Abschnitt Orosei bis Baunei. Wobei eigentlich so gut wie jede Hinterlandstraße einfach nur gewaltig ist. Kurven ohne Ende!!! Straßenverhältnisse top und kaum Verkehr (in der Vorsaison). Einfach nur bombastisch. Eine gute Anlaufstelle bzw. ein guter Ausgangspunkt an der Ostküste ist Arbatax.

Empfehlen können wir das Hotel Cardedu, etwas südlich von Arbatax gelegen. Super freundlich, Essen top, Pool, von aussen zugängliche Bungalows, Bikes können davor abgestellt werden. Perfekt um das Kettenschmieren und „Zangeln“ am Abend mit einem kühlen Bier und Musik aus der Bluetooth-Box vor der eigenen Haustüre zu verbinden.

An der südlichen Westküste, an die wir wetterbedingt ausgewichen sind ist es meist deutlich wärmer und stabiler, dort können wir als Ausgangspunkt den Ort Oristano empfehlen. In der Bucht von Oristano sind Flamingos zu sehen – war ein überraschender Anblick, als wir die ersten gesehen haben. Zur Übernachtung können wir das Hotel Sa Pedrera im Vorort Cabras (Top Restaurant, große und sichere Parkplatzanlage) empfehlen. Von dort fährt man zwar ca. 40 min in die ersten Berge, dafür kann man jeden Abend top Sonnenuntergänge (z.B. in San Giovanni di Sinis in der Nähe der archäologischen Ausgrabungsstätte Tharros) und deutlich wärmere Temperaturen genießen, als im Bergdorf.

© William Peretti 

Trip Links Sardinien:

Korsika

Korsika ist auch sehr zu empfehlen. Die Bergstraßen sind etwas verwinkelter und noch mehr für leichtere, kleinere Bikes geeignet. Mit einer 1000er hat man dort im Schnitt um einiges weniger Spaß als in Sardinien.

Wir haben für drei Nächte den Ort Porto Vecchio als Ausgangspunkt gewählt und die Entscheidung auch nicht bereut. Ein befreundeter Husqvarna Fahrer vor Ort hat uns ein Top Ferienhaus an einem schönen Strand in der Nähe des Orts organisiert und gemeinsam mit ihm haben wir dann den südlichen Teil der Insel erkundet.

Empfehlen können wir die Straße D368 die nördlich von Porto-Vecchio hinauf zum Lac de L’Ospedale führt und dann als D286 den beeindruckenden Aussichtspunkt Notre-Dame-des-Neiges zum Ziel hat, bevor es wieder bergab geht in Richtung Sari-Solenzara. Eine ganz große Empfehlung! Bloß mit den Einheimischen Fahrern keine Rennen beginnen, man zieht meist den Kürzeren. Wie bei uns auch kennen die natürlich jede Kurve und jede Bodenwelle. 😀

© William Peretti 

Eines ist bei einer Kombination dieser beiden Inseln in einem Trip zu beachten. Die Fähre zwischen Bonifacio (Korsika) und Santa Teresa (Sardinien) ist teuer und äußerst unzuverlässig. Böse Zungen behaupten, die Fähre falle meist nicht wegen schlechten Wetters aus, sondern es wird zugewartet bis sie bis an den letzten Platz ausgebucht ist. Wenn es sein muss, bis zum nächsten Tag. Die Inseln also lieber gesondert entdecken. Sardinien z.B. von Livorno-Golfo Aranci oder Olbia. Korsika ebenfalls von Livorno nach Bastia. Bei Unentschlossenheit empfehlen wir Sardinien. Eine größere Anzahl und mehr Optionen toller Strecken, schönere Strände für zwischendurch und der deutlich bessere (und günstigere) Espresso!

Trip Links Korsika:

Die 701 Speedgang (RISER Ambassador):

Alex, Claudio, Christian, Christoph und Manuel kennen sich schon aus der Schulzeit und waren immer schon auf zwei Rädern unterwegs. Gestartet haben sie alle mit unterschiedlichen Modellen (von Cagiva Mito 125 über Yamaha FZ6 und R1 bis hin zu den 690er KTMs), aber haben sehr bald eine Vorliebe für den LC4 Motor von KTM entwickelt. Deshalb war die Gruppe für ca. 5 Jahren ausschließlich auf 690er Duke und Supermoto unterwegs, und seit zwei Jahren haben sie auf weiß-blau 701 Husqvarna gewechselt. Aus der 690 Speedgang wurde die 701 Speedgang. 

„Es ist das geringe Gewicht bei gleichzeitig leistungsstarkem Motor und super Handling das uns taugt und auch die Tatsache, dass wir bei identen Bikes fast immer gleichzeitig (und spät) zur Tankstelle müssen,…“ – Christoph (701 Speedgang)

Jedes Mitglied der Gruppe hat sein Spezialgebiet, und somit deckt die Gruppe vom technischen Know-How und Equipment (Mechanik, Elektronik, Equipment wie GoPros und Drohnen) bis Fremdsprachen und Fahrtechnischen-Können und Weisheiten alles ab.

„Was am wichtigsten ist, wir können uns beim Fahren in der Gruppe blind vertrauen und wissen, dass wir es auch noch nach 10 Tagen bei strömendem Regen und 3 Grad Celsius Außentemperatur in der Gruppe miteinander aushalten.“– Christoph (701 Speedgang)

Die Trips die sie zusammen unternehmen reichen von klassischen spontanen Motorradausflügen, bis mehrtägige Erkundungstouren oder auch mal ganz ausgefallenen Trips, wie zum Beispiel in Sarajevo die olympische Schanze als erstes mit den Motorrädern hoch zu fahren. Ihre Trips starten meistens immer bei der selben Tankstelle in Salzburg und der grobe Plan wird dann bei einem Cappuccino durchgesprochen. 

© William Peretti 

Wir freuen uns schon wenn die 701 Speedgang sich bald wieder bei besagter Tankstelle trifft, denn wir sind bereits neugierig wo ihr nächster Trip die Gruppe hinführt. 

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